Warten auf Tim

Und alles endet, wie es anfing: warten auf Tim...


Die kurzfristige beschlossene Verschiebung des Abreisezeitpunkts durch Organisationschef Tim führte zum hektischen Aufbau einer Telefonkette am frühen Samstagmorgen. Der arme Kosa wurde dabei schlicht vergesssen und stand entsprechend pünktlich aber einsam um 10 Uh an der FT. Und obwohl die Abfahrt verschoben und das Tempo zum Horn gemächlich war, musste die Truppe zunächst ohne Tim auskommen, dessen Anreise sich aus diversen Gründen noch einmal verzögerte.


Verletzungs-, krankheits- und alzheimerbedingt kam eine nur unwesentlich größere Truppe zusammen, als beim ersten Besuch dort oben. Pflichtbewusst und treu wie immer erschien ein völlig verschnupfter Trainer an der FT, um seine Absage persönlich zu überbringen und uns nicht nur mit reichlich Tipps für die Trainingseinheiten zu versorgen, sondern auch, um einen Teil der zu erwerbenden Trainingsliteratur und Nahrungsergänzungsmitteln zu finanzieren. Trainer, dafür vielen Dank!


Nach Mittagessen und verhindertem Einchecken (hektischer Betrieb auf dem Horn) 

Besuch von Jürgen und Lukas zum Trainingsspiel. Zehn tapfere Kicker japsten auf 1400 Höhenmetern im strömenden Regen auf schiefem Platz. Die Mannschaften wurden durchgewechselt. Lukas blieb allerdings mit sechs Toren Torschützenkönig. Davon besonders sehenswert waren ein Beinschuss und ein Elfmeter.

Danach die erste Runde Tischtennis mit den mittlerweile angereisten Bernardin und Bene, Abendessen, Sportschau und dann ein Speedmingtonturnier. Abschluß in der Halle bildete ein Völkeballspiel (jawoll), das unheimlich viel Spaß gemacht hat (wann habe wir zuletzt Völkerball gespielt??). Traditioneller Ausklang des Abends bei Tischtennis-Rundlauf in allen erdenklichen Variationen: rechts rum, links rum, nur mit der linken Hand spielen, bei Ausscheiden Schläger auf der Platte liegen lassen und so den Schwierigkeitsgrad für die verblieben Spieler zu erhöhen, usw. etc.  Die verordnete Dosis isotonischer Getränke haben wir dabei selbstverständlich zu uns genommen.


Ab 22:15 (laut Thopro eine Uhrzeit, die man abends immer gerne hört: „noch so früh? Klasse!“) die ersten Traumsucher, gegen 5:00h morgens dann wohl die letzten.


Am nächsten Morgen doch ein paar zerknitterte Gesichter, die beim Spaziergang aufs Horn aber geglättet werden konnten. Diesmal war uns tatsächlich ein Blick auf die Landschaft drumherum vergönnt, das Wetter war ein Sonntagswetter.

Viel ging nicht mehr im Anschluss, ein wenig Speedmington und zwei Unermüdliche, die das Schwimmbad unsicher gemacht haben. Nachdem die Truppe dann auf dem Parkplatz auf Tim warten durfte, der für die Verabschiedungsrunde ein wenig mehr Zeit benötigte, sind alle ohne größere Blessuren wieder sicher zu Tal gefahren.


Aufs Horn geschafft haben es Claus, Fabian, Fips, Kosa, Oli, Thomas No.1, Thopro, Tim und Stephan und als Besucher eben Bene, Bernardin, Jürgen und Lukas. Wie beim ersten Mal war das ne Runde Sache, die wirklich Spaß macht. 

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