Feldberg-Ort, 21. Juni 2015
Was als Schnapsidee begann, fand am Sommersonnwendwochenende (!!) seine Vollendung. Nach anfänglich stürmischer Bewerbung um die raren Plätze, bröckelte verletzungs-, urlaubs und familienbedingt die Zahl der „residenten“ Teilnehmer auf sieben wackere Elefanten.
Von Samstag Mittag an stand für die nächsten 24 Stunden (von denen wir immerhin 19,5 geschafft haben) Sport, Sport und noch mehr Sport auf dem Programm. Trainer Horst, derzeit auf Scoutingtour in der Welt unterwegs, hatte einen detaillierten Trainingsplan zusammengestellt, der keine Minute Langeweile aufkommen ließ. In Absprache mit Taktik- und Konditionstrainer Thopro wurde dieses Programm leicht variiert. Die Wirksamkeit dieser Maßnahme war überragend!
Bei Gipfelwetter wurde nach Mittagessen und obligatorischer Mittagsruhe um 15 Uhr die erste Trainingseinheit gestartet. Mittlerweile zur Affüllung des Kaders angereist waren Raini, Jürgen und Marc, der sich der Unterstützung der gesamten Familie versichert hatte.
Sonne, Wind, Regengüsse – alles in gut 60 Minuten auf allerfeinstem Geläuf. Die Ehre, auf Deutschlands höchst gelegenem Rasenplatz (1.400 Meter) zu kicken, verlieh 9 von 10 Jungs Flügel und dem Autor schnelle Hände.
Vorm Abendessen, zu dem wir hohen Besuch vom Verbandsbeauftragten Gerrit hatten (der – da soll man uns nichts vormachen wollen – vom Trainer zur Kontrolle entsandt worden war) dann lockeres Auslaufen bei Tischtennis.
Ab 19:30: Erneutes Umziehen, Treffpunkt Halle, wo mit Basketballübungen und Speedbadminton (es bleibt Federball, macht aber mehr Spaß) die Zeit bis zum Theorieteil gefüllt wurde.
Bei diesem Anschauungsunterricht (2. Halbzeit U21 und die Damen gegen Schweden) hätte der Trainer eine leichte Rüge ausgesprochen. Die Aufmerksamkeit und Konzentration auf das Gebotene ließ stark zu Wünschen übrig. Kein Wunder, lud unser Organisationschef Tim doch zu Getränken (viel Vtamin C) anlässlich seines runden Geburtstags. Und spätestens jetzt hätte uns der Trainer sofort wieder gelobt, predigt er doch das immer gleiche Mantra nach dem Trainng: „viel trinken, Jungs, ihr müsst viel trinken“. Wir sind seinem Rat gefolgt. Zum Schluß haben wir uns dann noch ans Auslaufen gemacht: bis ca. 3:30 und einem veritablen Drehwurm – vom vielen Tischtennis-“Runde“ spielen (einmalig in der Geschichte dieser Sportart: wir haben irgendwann die Richtung geändert und sind eine Weile links herum gelaufen, damit uns nicht allzu schwindelig wurde).
Hier müssen zwei sonst nicht übliche Sonderlobe ausgeprochen werden: Tim und Fabian haben gefühlte 236 von 240 Finalpartien bestritten, immer dicht gefolgt von Thopro, der spät, aber immerhin, sein Versprechen auf drei Finalteilnahmen nacheinander einlöste.
Sonntag 8:30h gab‘s Frühstück (vollzählig, keine Ausfälle). Danach Sondertraining für Tim, Stephan und Oli, die sich auf den Weg zum Horn machten. Steiler Anstieg, belohnt mit … Nebel und Regen. Immerhin haben wir uns ins Gipfelbuch eingetragen.
Für die andere Recken Stephan, Thopro, Schmi und Fabian stand Fußballtennis auf dem Programm. Zum Schluß gab‘s den gemeinsamen Abschlußkick in der Halle gefolgt von einem Schwimmwettbewerb auf der 25-Meter-Bahn des Hallenbades. Dann hatten wir des Trainers Vorgaben erfüllt.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging‘s dann seelig und zufrieden, ohne Muskel- und andere Kater, irgendwelche Zipperlein oder gar Verletzungen wieder nach Hause.
Tim, vielen Dank für‘s Organisieren. Wir freuen uns alle schon auf die zweite Einheit vom 19. – 20. September.
Oli














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