Sommerloch = dünne Spielerdecke = 5 vs. 5. Man einigte sich schnell darauf, quer auf minimaler Rentnerfläche zu spielen. Mit Turnbeuteln aus der Grundschule, Jutetaschen vom Alnatura-Laden und abgewetzten Alditüten war die Arena schnell abgesteckt, was aber auch zu etwas Verwirrung führte („Hä? Sind die Taschen jetzt die Tore?“). Mit leichter Verspätung ging es dann endlich los, der Ball kam aber nicht richtig ins Rollen, was natürlich am erbärmlichen Spielgerät lag (Plastikpille, so stumpf wie orange). Also wurde kurzerhand der Ball austauscht und die alte Weisheit „kann der Bauern nicht schwimmen, liegt es an der Badehose“ bewahrheitete sich einmal mehr: Denn mit der neuen Kugel wurde dann auch Fußball gespielt; Blau ging durch Claus mit seiner satten rechten Klebe mit 1:0 in Führung. Unerklärlicherweise stand es dann ratzfatz 4:0 für Blau, bis Halbschwergewichts-Wrestler Jörg mit zwei schönen Treffern auf 2:4 verkürzte. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, wobei sich Blau aufs Kontern verlegte und bei Grün der Ball in kultivierterer Weise durch die Reihen tanzte. Beim Zwischenstand von 7:7 wurde es dann nochmals spannend. Blau siegte aber 10:8, hätte aber genauso gut auch andersherum ausgehen können. Kurzum: Mal wieder ein entspannter Freitagskick mit ausgeglichenen Teams.
Fürs Protokoll: Zaungast war kurzzeitig Bernie in heißen Leggins, der, neben dem Tor stehend, wohl auch seine guten Gründe hatte, den Fahrradhelm aufzulassen. Sein Kommentar in der Schlussphase zu Ulis‘ Torwartkünsten: „Den Ball hätte ich locker gehabt“. Uli insistierte nach Abpfiff darauf, dass diese hämische Bemerkung im Bericht nicht unerwähnt bleiben sollte. Gesagt, getan. Muss man aber nicht überbewerten, wir freuen uns schließlich über jeden Zuschauer, auch wenn der das nächste Mal im Tor steht…
Schmi
| Grün | Blau |
|---|---|
| Calle | Claus |
| Jörg | Hans-Peter |
| Fränki | Horst |
| Matze | Oli |
| Uli | Schmi |


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